Was ist die Europäische Eibe?

Die Taxus Baccata ist eine der bekanntesten Heckenpflanzen. Diese kann einzeln oder auch als Hecke im Garten angebaut werden, sie eignet sich allerdings besser für eine eher niedrige Hecke. Die immergrünen und dichten Arten können im Frühling hellgrünes Wachstum sowie im Herbst rötliche Früchte hervorbringen. Zudem sind die Früchte attraktiv für Vögel, jedoch schädlich für die Tiere, Menschen und Haustiere. Die Europäische Eibe hat sich den Namen als eine der besten Pflanzen für eine Hecke gemacht. Sie wird seit vielen Jahren auch in Deutschland angebaut und hat viele Merkmale und Vorteile, die sie zu einer ausgezeichneten Heckenpflanze machen.

Eiben gehören zu der gleichnamigen Gattung der Eibengewächse und es gibt auf der Nordhalbkugel circa zehn Arten. Außer der Europäischen Eibe hat zudem die japanische Art in unseren Breiten einen gärtnerischen Einfluss. Die Eibe trägt etwas breitere und heller Nadeln und bleibt etwas kleiner als der heimische Baum.

Taxus Baccata

Die Pflanz- und Wuchsbedingungen der Europäischen Eibe?

Die Europäische Eibe mag keine zu feuchten Böden, da diese Bedingungen oftmals zu einer Phytophthora-Wurzelfäule führen. Daher sollte die Taxus Baccata in lehmigen, sandigen oder tonhaltigen Böden gepflanzt werden. Der Baum kann auch im Halbschatten oder gut in voller Sonne wachsen.

Die Europäische Eibe sollte im zeitigen Frühling oder Herbst gepflanzt werden, um die besten Ergebnisse zu bekommen.

Taxus Baccata

Nach dem Pflanzen sollten immer die Hände gründlich gewaschen werden, nachdem die Eibenhecke angefasst wurde, da das Laub giftig ist. Auf gutem Boden wächst eine junge Eibe pro Jahr 20 bis 25 Zentimeter, im Alter eher weniger. Wurde die Erde im Garten am Standort mit Sand durchzogen, um eine bessere Durchlässigkeit zu gewährleisten, dann muss die Eibe mehr gedüngt werden, da in dem Sand keine Nährstoffe enthalten sind.